Pöttersonde® Typ DF 5-10

 

Pöttersonden® wurden an der Universität Magdeburg, der PTB in Braunschweig, am Lehrstuhl für Strömungsmechanik der Technischen Universität Erlangen sowie an der Fachhochschule Köln untersucht. Pöttersonden® für Hochdruckdampf oder Hochdruckgas werden TÜV-geprüft nach vielfältigen, gültigen Regeln.

Mit der von pvt technology GmbH eigens entwickelten Pöttersonde® messen Sie hochgenau im gesamten Messbereich. Sie besticht durch ihr großes lineares Messverhältnis und ermöglicht eine praktisch druckverlustfreie Messung ohne Energieverlust.

Die Pöttersonde® Typ DF 10 ist hervorragend geeignet zum Messen von

  • Biogas
  • Nieder- und Mitteldruckdampf
  • Hochdruckdampf bis 690 bar und 900 °C
  • Druckluft
  • Erdgas
  • Prozessgas

sowie für viele weitere Medien und Einsatzgebiete.

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Die innovativen Besonderheiten von Pöttersonden®

  • Pöttersonden® ermöglichen ein erheblich größeres und genaueres lineares Messverhältnis als herkömmliche Staudrucksonden, weil die Linearität der Pöttersonden® durch Wirbel, Sog oder Expansionszahl nicht negativ beeinflusst wird. Messbereichserweiterung durch Splitting Range bis zu 1 : 60 ist dadurch problemlos möglich. Voraussetzung dafür ist jedoch ein zum Splitten ausreichend hoher Wirkdruck.
  • Es gibt fast keinen bleibenden Druckverlust (Energieverlust). Bei den schwertförmigen Pöttersonden® mit einer Stirnbreite von nur 8 mm wurde die Anströmfläche gegenüber herkömmlichen Sonden um ca. 85 % reduziert. Durch das Eulersche/d'Alembertsche Paradoxon wird zudem der bleibende Druckverlust fast völlig eliminiert. Der Staudruck löst sich im Reibungswiderstand der Pöttersonde® auf; der Druck-/Energieverlust liegt unter der Nachweisgrenze.
  • Pöttersonden® weisen – im Gegensatz zu herkömmlichen Staudrucksonden – keine Merkmale wie Schwingungsbrüche, Vibrationen, starke Geräusche durch Wirbelbildung auf.
  • Pöttersonden® benötigen niemals Gegenlager, wodurch sich oft die Installationskosten halbieren. Die Installation von Gegenlagern ist häufig problematisch, denn durch Schweißverzug/Materialschrumpfung und bei Wärmebehandlung von hochwarmfesten Stählen sind Verspannungen meistens nicht zu vermeiden.
  • Die Installation von Pöttersonden® ist völlig unproblematisch. Die DIN zulässigen und oft erheblichen Rohrleitungstoleranzen stellen für herkömmliche Sonden häufig ein großes Problem dar, weil exakte Maße selten im Voraus präzise ermittelt werden. Wird nach DIN-Maßen gefertigt, stellt sich erst beim Einbau heraus, ob die Sonden aufgrund der zulässigen Rohrtoleranz zu lang oder zu kurz sind. Bei Pöttersonden® spielt diese Toleranz mechanisch überhaupt keine Rolle. Für eine sehr genaue Wirkdruckberechnung sollte die Rohrleitung jedoch ganz exakt vermessen werden (+/- 0,1 mm), was in der Regel zum Lieferumfang gehört.
  • Die integrierte Temperaturaufnahme der Pöttersonde® mit einer separaten Tiefbohrung bis in die Sondenspitze bietet eine weitere für die Messgenauigkeit entscheidende Innovation. Kondensat-Verdampfungskühlung durch den kontinuierlichen Kondensataustausch der Kondensatgefäße verursacht Temperaturmessfehler bei Dampf von bis zu 20 K. Bei Pöttersonden® können diese fatalen Temperaturmesswertverfälschungen nicht auftreten. Die genaue Temperatur ist beispielsweise für die Berechnung des Dampfzustandes extrem wichtig, z. B. an der Sattdampfgrenze.
  • Die integrierte Druckaufnahme der Pöttersonden® verursacht keine durch Wirbel- oder Sogwirkung hinter der Sonde auftretende Messwertverfälschung des statischen Druckes. Ebenfalls eine für höchste Messgenauigkeit wichtige Innovation der Pöttersonden®.
  • Pöttersonden® bieten eine sehr hohe Prozesstauglichkeit. Sie sind für 100 % wasserdampfgesättigtes und stark verschmutztes Rauchgas bis 1200 °C ebenso geeignet wie für Hochdruckdampf bis 690 bar und 900 °C. Sie sind für fast alle Medien einsetzbar.
  • Die Fertigung der Pöttersonden® erfolgt immer in äußerster Präzision. Sie werden nicht aus Einzelteilen zusammen geschweißt, sondern aus einem Stück CNC präzisionsgefräst mit +/- < 1/100 mm Toleranz. Messfehler durch Fertigungstoleranzen sind bei Pöttersonden® nicht möglich.
  • Durch die freie Materialwahl sind Pöttersonden® in nahezu allen Werkstoffen lieferbar. In der Anwendung gibt es dadurch so gut wie keine Einschränkungen.

Schema: Funktion Pöttersonde®

 

 

Pöttersonden® messen praktisch verlustfrei

Druckverluste können erhebliche Energieverluste und Linearitätsfehler verursachen.

Schematische Darstellung der bleibenden Druckverluste an verschiedenen Beispielen:

 

 

Pöttersonden® kennen keine Probleme durch Wirbelbildung

Herkömmliche Staudrucksonden erzeugen extrem starke Wirbel. Linearitätsfehler, Schwingungsbrüche und andere Probleme sind oft die Folge und schränken die Prozesstauglichkeit bei vielen Applikationen erheblich ein. Die Gefahr von Schwingungsbrüchen kann durch Gegenlager zwar reduziert, aber nicht sicher verhindert werden. Bei Pöttersonden® besteht diese Gefahr erst gar nicht.

 

 

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Pöttersonden® sind Flächenmessungen im idealen Messfenster

Die Abbildung unten zeigt das ideale Messfenster „Vm“ eines Strömungsprofils.

 

 

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